Wenn der Server falsche Gratuitous ARP Pakete verschickt

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Kaum überwacht man seine Server mit einem Monitoring Tool, wie in unserem Fall Nagios, fällt einem auf dass ein Server permanent einen Paketverlust von ~80% hat, wenn man ihn Pingt.

Seltsamer weise ist dies nur unter Linux zu erkennen. Ein Ping von Windows, liefert 0% Verlust. Was hat es damit auf sich? Nach einigem mitschneiden des Netzwerkverkehrs auf dem Server, erkannte ich eine Reihe von GARP Paketen. Da diese Pakete als Broadcast gesendet werden, werden sie von alle Netzwerkgeräten im Netzwerk ausgewertet.

Gratuitous ARP (engl. „unaufgefordertes ARP“) bezeichnet eine spezielle Verwendung von ARP. Dabei sendet ein Host ein ARP-Anforderungs-Broadcast, bei dem er seine eigene IP-Adresse als Quell- und Ziel-IP-Adresse einträgt. Damit teilt er seine ggf. neue MAC-Adresse unaufgefordert mit.

Wikipedia: ARP

Die Pakete enthielten eine IP und eine MAC die nicht zusammen gehörten. Anders gesagt, der Server gab sich als ein anderer aus. Ähnlich dem ARP Spoofing

Also habe ich den Server dessen IP im Paket stand kurzer Hand vom Netzwerk getrennt. Denn laut Wikipedia steht in dem Paket die IP-Adresse des Servers der das Paket sendet.

Zu meinem erstaunen waren weiterhin die Pakete im Netzwerk sichtbar. Also mussten sie von einem anderen Server stammen. In frage kam nun erstmal nur der Server dessen MAC-Adresse im Paket stand. Ein Active Directory Domänen Controller. Und tatsächlich, der Server sendet GARP Pakete mit seiner MAC und einer IP die seinem Netzwerkadapter nie zugewiesen war.

Bisher einzige Lösung war den Netzwerkadapter zu wechseln. Deaktivieren des Adapters oder ein Serverneustart brachten keinen erfolg.

Wieso allerdings nur von Linux Maschinen ein Paketverslust beim Ping Auftritt ist mit Schleierhaft. Denn auf beiden, Linux und Windows ist durch das GARP Paket kurzzeitig ein doppelter Eintrag vorhanden.

The Dark Knight Rises Trailer

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Wow, ich bin dermaßen gespannt auf diesen Film. Es gibt wenige Filme die ich mehr als 3 mal gesehen habe bevor sie im TV zu sehen waren. Aber der Vorgänger dieses Filmes war einer davon.

Open Street Map #1: die erste Karte

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Bevor das erste Beispiel folgt, sollte etwas geklärt werden. OpenStreetMap ist eigendlich nur das Kartenmaterial. Angezeigt werden kann das Kartenmaterial in den verschiedensten Anwendungen. Für das Web empfiehlt sich z.B. OpenLayers, eine Open Source JavaScript Library. OpenLayers wird auch von www.openstreetmap.org selbst genutzt.

Daher benötigen wir für unsere Karte zuerst die Openlayers Library. Den Download gibt es auf www.openlayers.org. Ich arbeite hier mit Version 2.11. Wir benötigen aus dem Download erst mal nur die Ordern “/img”, “/theme” und die Datei “OpenLayers.js”.

Die wichtigsten Anlaufstellen zum nachschlagen sind:

Teil 1: die erste Karte

Demo von Teil 1 anschauen

Zu beginn steht das HTML-Grundgerüst an. In dem DIV mit der id “map” wird nachher die Karte angezeigt.

Im Head-Bereich des HTML-Grundgerüst ergänzen wir nun über dem Javscript Abschnitt das Openlayers Theme per CSS Datei und laden die OpenLayers.js Libray.

Die folgende init() Funktion führt nach dem Laden der Seite den Code aus um die Karte anzuzeigen. Hier werden alle Einstellungen angegeben, welche zu beginn aktiviert sind. Natürlich ist es später immer möglich auf das “map” Objekt zuzugreifen um es zu verändern.

Damit die Funktion nach dem Laden des Bodys aufgerufen wird, erweiteren wir den Body-Tag wie folgt.

Das Endergebnis müsste nun sich nun wie in der Demo zu sehen darstellen.
Demo von Teil 1 anschauen

Open Street Map als Ersatz für Google Maps

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OSM LogoSchon vor einigen Jahren habe ich im Artikel Kartenmaterial: Open Street Map beschrieben wie ich zu der Freien Karte “OpenStreetMap” stehe und das ich sie fantastisch finde. Ich besitze selbst einen GPS Logger und zeichne immer wieder Strecken auf, sehe mir diese anschließend auf einer Karte am Computer an und vervollständige selbst die OSM.

Google hat bekannt gegeben das sein Maps Dienst im Jahre 2012 kostenpflichtig wird. Dabei spielt die Anzahl der Aufrufe eine Rolle. Denn ein kleines freikontingent bleibt wohl erhalten. Doch wie schnell das aufgebraucht ist, will ich mir garnicht ausmalen.

Daher setzte ich ab sofort auf OpenStreetMap!

Ich habe mich in den letzten Tagen etwas damit beschäftigt, eine Karte mit OSM zu erstellen. Dabei ist mir die, im Vergleich zu Google Maps, geringe Verbreitung und damit die wenigen Code Beispiele aufgefallen. Daher werde ich in einer folgenden Artikel Serie zeigen, wie in wenigen Minuten eine “Freie Karte” erstellt ist und diese z.B. für die Anzeige aufgezeichneter Strecken genutzt werden kann.

Inhaltsverzeichnis (wird laufend vervollständigt)