USA Urlaub 2015: Florida Roadtrip – Shopping, Schmetterlinge auf nach West Palm Beach

Wir packten morgens die Koffer, Checkten ohne Frühstück aus und machten und wie geplant auf den Weg zu Chevron Tankstelle in dessen Cafe wir Frühstücken wollten. Ich bestellte mir hatte ein heißes Croissant mit Käse und Schinken, Caro ein riesiges italienisches Baguette mit Tomate, Mozarella und Basilikum. dazu haben wir uns wieder einen Kakao geteilt und zahlten am ende 14$. Wärend des Frühstücks beobachteten wir die Amerikaner wie sie denn tanken, denn viele gingen vorher rein und zahlten. Tanken stand uns ja auch bald bevor.

Sehr gut gesättigt fuhren wir zur Sawgrass Mill und nach ca. 3,5 Stunden hatten wir ein paar T-Shirt mehr im Kofferraum. Besonders günstiger als in DE war es nicht und durch den Wechselkurs von 1$=1,08€ sparten wir nicht wirklich etwas.

Es folgte ein Stop in der Butterfly World wo es ein riesiges „Gehege“ mit abertausend frei fliegenden Schmetterlingen gibt, durch dies ein Rundweg führt.

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Für einen kleinen Snack auf der Weiterfahrt hielten wir bei Mc Donalds und probierten jeder einen Cheesburger. Dieser schmeckt meiner Meinung nach identisch wie unsere hier.

Im Hilton Hotel auf Singer Island in West Palm Beach angekommen bekamen wir Zimmer 830 im obersten Stock. Scheinbar wurde unser Wunsch auf ein Zimmer weit oben bei der Reservierung umgesetzt. Obwohl wir die günstigste Zimmerkategorie „Island View“ buchten hatten wir genialen Meerblick. Unser Zimmer war zwar an der Hotelseite aber trotzdem ganz vorne zum Stand. Es war nicht möglich aus dem Zimmer zu sehen ohne das Meer im Blick zu haben.

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Zum Abendessen fand ich bei Yelp das Restaurant Jonny Longboats. Welches sehr gut besucht war und mussten so 30 Minuten auf einen freien Tisch warten. Wärend des Wartens draußen fuhr ein „aufgemotzter“ Dodge mit 40 Zoll Reifen vorbei. Wahnsinn wie man damit fahren kann. Ich aß einen Classic Beach Burger, Caro den West Palm Beach Burger dazu natürlich beide eine Cola im 0,75l Becher. Auch hier wurde fast ohne Nachfrage nachgefüllt.

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Frühstück holten wir uns im Publix Supermark. Es gab Kakao (ohne Hormon-Kuhmilch) und 2 frische Sandwich’s, reichlich mit Putenbrust, Käse und Salat belegt.

Da für den Nachmittag Unwetter vorhergesagt waren gingen wir an den Pool und den Strand. Nach ein paar Stunden fuhren wir noch in die Garden Mall. Hier ist mehr so Guchi & Co vertreten und wir kauften nichts. Kaum waren wir wieder im Hotel begann das Gewitter.

Gegen Abend aßen wir bei Wendys. Geplant war eigentlich Pizza Hut, aber als wir den Feierabend Stau auf der I95 überstanden hatten, stellte sich heraus dass es nur ein TakeAway war und wir keine Pizza mit ins Hilton Hotel mitnehmen wollten. Also gingen wir nebenan zu Wendys und bestellten zwei Getränke und zwei Hänchen Burger für knapp 19$.

Der erste Versuch zu tanken ging dann voll daneben, weil wir uns plötzlich unsicher waren ob Regular (Benzin) oder Diesel getankt werden musste. Da wir auch in der Bedienungsanleitung des Autos auf die Schnelle nichts fanden verschoben wir das Tanken auf den nächsten Morgen. Auf dem Rückweg holten wir noch etwas Bargeld an einem ATM (Geldautomaten).

Frühstück am nächsten Morgen gab es bei Denny’s: Ich nahm Rührei, Würstchen, Bacon, Toast mit Butter und Rösti + Cola. Caro bestellte Spiegelei (Sunny UP), Bacon, Rösty, Pancakes mit Blaubeeren&Erdbeeren + Cola.

Ein zweiter Versuch zu Tanken stand bevor, aber die Zapfsäule wollte immer den ZIP-Code nachdem wir die Kreditkarte eingesteckt hatten. Aber weder eine frei erfundene PLZ noch unsere echte PLZ aus Deutschland funktionierte. An der Säule entdeckte ich einen Aufkleber der in diesem Zusammenhang auf Diebstahlschutz hinwies. Am Abend zuvor laß ich zum Glück im Internet dass dann Vorauskasse beim Kassierer nötig ist. Da wir nicht abschätzen konnten wie viel in den Tank passen würde zahlte ich erstmal 15$. Das passte gut, 20$ hätten aber auch gepasst.

Three Nights in Paris

Die Urlaubsberichte unseres USA Roadtrips sind noch nicht alle veröffentlicht, da habe ich schon wieder Urlaub. Wir nutzten die Woche um drei Nächte in Paris zu übernachten. Meine Erkenntnisse zusammengefasst: Baguettes und Croissants schmecken nirgendwo besser, Rollerfahrer sind lebensmüde, die Metro ist alt und braucht eine Modernisierung, so viele Asiaten habe ich an noch keinem Ort gesehen und ich habe es in einem Versuch durch den Arc de Triomphe geschafft.

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USA Urlaub 2015: Florida Roadtrip – Wynwood Walls, Key Biscayne

Die Wynwood Walls liegen im Stadtteil Wynwood, etwas südlich von unserem Hotel Motel. Man kann sie als eine Art Kunstgalerie bezeichnen in dem einige der Weltbekanntesten Straßenkünstler die Wände bemalt haben. Der Eintritt ist kostenlos, aber auch die gesamten Straßen rund herum sind wunderschön bemalt. Hier entstand auch das Foto unseres Autos aus dem vorherigen Beitrag.

Parken konnte man fast überall am Straßenrand. Parkuhren oder Parkscheinautomaten sahen wir aber keine, denn hier war PayByPhone angesagt. Aber knapp hundert Meter weiter stand dann doch ein Automat. Und dann gleich die nächste Überraschung, man sollte sein Nummerschild eingeben und konnte nach Auswahl der Dauer sogar mit Kreditkarte zahlen (shame on you Kleingeld-Deutschland).

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Unser nächstes Ziel war das Cape Florida Lighthouse auf Key Biscane im Bill Baggs Cape Florida State Park. Der Eintritt in den Statepark kostete 8$ pro Fahrzeug. Wir parkten ziemlich weit unten auf der Insel und liefen auf der Suche nach dem Leuchtturm direkt an der südlichen Küste entlang. Hier beobachteten wir einige Angler und sahen einen (baby) Waschbär im Gebüsch. Für ein Foto war er leider zu schnell weg. Aber von hier aus hatte man einen super Blick auf das Meer in Richtung Bahamas, welche man allerdings nicht sehen konnte. Sehen konnte man aber dafür Stiltsville, eine ca. zwei kilometer entfernte Gruppe Pfahlbau-Häuser auf einer Sandbank.

Am Leuchtturm angekommen wurde dieser gerade für Besucherzugang geschlossen. Wir gingen also weiter zum Strand – das erst mal. Lieder hatten wir keine Badesachen dabei. So liefen wir nur mit den Füßen durch die Brandung.

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Auf Rückweg kommen wir wieder am Miami Seaquarium auf Virginia Key vorbei, an dem wir bereits auf der Hinfahrt vorbeigefahren sind, und beschließen es uns anzusehen. „Minimal“ geschockt waren wir zuerst über die 10$ Parkgebühr. Die relativierten sich dann, als wir den Eintrittspreis erfuhren, 40$! pro Person versteht sich. Kurz überlegten wir wieder zu fahren, entschieden uns aber dann doch für das Aquarium. Es gab schöne Aligator und Schildkrötengehege sowie ein Manatee Becken und mehrere Shows mit Delphinen und einem Schwertwal (Orca).

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Am Abend gingen wir ins Andiamo! Brick Oven Pizza nur unweit unseres Motels essen. Ich muss ja sagen, dass ich mein Leben lang immer Thunfischpizza esse (Margarita mal ausgenommen). Also suchte ich auf der Karte nach Tuna. Doch das tat ich vergeblich. Auf Nachfrage bei der äußerst freundlichen und sympathischen Bedienung, meinte er es gäbe nur „selfmade Tunasalat“ und er wolle mir eine Probe bringen, bevor ich endgültig bestelle. Es war dann im Grunde Thunfisch mit winzigen Paprika und Tomaten Teilchen. Wir bestellten nach seiner Empfehlung statt zwei mittleren Pizzen eine Große halb/halb belegt. Es stellte sich dann herraus dass in dem Thunasalat auch Kapern waren, nur leider nicht in meiner Probe. Trotzdem war die Pizza sehr lecker und das Beste – die Getränke wurden kostenlos aufgefüllt. Zahlen sollten wir 25$ und rundeten für den super Service auf 30$ auf.

Am folgenden Tag drei war die fahrt zum nächsten Hotel, mit Zwischenstop in der Butterfy World und der Sawgrass Mill geplant.

USA Urlaub 2015: Florida Roadtrip – Ankunft in Miami

Nach 9 Stunden und 46 Minuten Flug landen wir mit Flug AB7000 um 01:45 AM (13:46 Uhr), im Airbus A330-200, am Miami International Airport. Doch aussteigen durften wir nicht so schnell wie gedacht. Denn es gab Probleme das Flugzeug an das Terminal zu ziehen. Laut Durchsage des Piloten fehlte ein „Bolzen“, mit dem das Vorderrad des Flugzeuges am Flugzeugschlepper befestigt wird.

Nach einigen Minuten bewegten wir uns dann doch weiter und konnten endlich aussteigen. Nach einigen Hundert Metern folgte nun die „gefürchtet“ Abfertigung der Einwanderungsbehörde (immigration). Wenn hier etwas nicht stimmt, könnte der Urlaub ein appruptes Ende nehmen. Wir wurden an einen frisch geöffneten Schalter geführt, an dem gerade an asiatisches Pärchen vor uns kontrolliert wurde. Es dauerte mindestens 10-15 Minuten pro Person, bis wir an der Reihe waren. Ich denke es lag daran dass der Mitarbeiter der Einwanderungsbehörde ebenfalls asiatischer Abstammung. Wir mussten alle Dokumente vorlegen, Fingerabdrücke aller Finger abgeben und ein Foto des Gesichtes machen lassen. Dann gab es den lang ersehnten Stempel in den Pass und wir waren nach höchstens 10 Minuten durch.

Miami International Airport

Anschließend schnappten wir uns unsere Koffer und begaben uns in Richtung „MIA Mover“, einem automatisierten Elektro Bus auf erhöhter Betonfahrbahn, der direkt zum Car Rental Center führt in dem wir bei Alamo unseren Mietwagen für die nächsten 14 Tage abholten. Am Schalter haben wir im Prinzip nur den Mietvertrag unterschrieben, eine Infobroschüre bekommen und wurden dann ins Parkhaus, zur Reihe 5, geschickt. Reihe 5 ist die Kategorie Fullsize welche wir auf Empfehlung von Matthias gebucht hatten, in der Hoffnung ebenfalls einen Ford Fusion zu ergattern. Es besteht freie Fahrzeug Wahl, denn die Schlüssel stecken bereits. Nach und nach erschienen einige Nissan und Hundai, die nicht wirklich dem entsprachen, was ich mir gewünscht hatte. Doch dann am Ende der ca. 10 Fahrzeuge erschien „Er“ uns.

Ein 2015er Dodge Charger (LX) in weiß mit 3,6 L und 296 PS, gerade mal 6000 Meilen gefahren. Ich würde gerne einmal die Videoüberwachungsaufnahmen sehen, wie ich zu diesem Auto gesprintet bin :-D. Zur Sicherheit habe ich noch Fotos vom Fahrzeug und seinem Stellplatz unter dem Fullsize Schild gemacht. Denn ich konnte immer noch nicht glauben, dass ich nun 15 Tage lang so ein cooles Auto fahren darf.

Dodge Charger 2015 in Wynwood Miami

Doch wir wurden an der Ausfahrt gehindert. Die Dame am Schalter bei der Ausfahrt wollte den Mietvertrag sehen, doch der wurde uns zuvor gar nicht ausgehändigt. Ich sollte noch mal zurück zum Schalter. Also parkte ich das Auto wieder und um es keinen Falls an jemand anderes zu verlieren, blieb meine Freundin im Wagen sitzen. Oben am Schalter wussten (fast) alle bescheid und ich konnte an der nun riesigen Schlange vorbei den Vertrag mitnehmen und endlich aus dem Car Rental Center herausfahren.

Endlich auf den amerikanischen Straßen unterwegs ließen wir uns von unserem selbst mitgebrachten Navi zum ersten Übernachtungsort für die nächsten zwei Nächte leiten. Dem Shalimar Motel am Biscayne Blvd, fast direkt an der Biscayne Bay.

Shalimar Motel

Die Zimmer sind für Motel’s typisch, klein und einfach, eingerichtet. Fotos habe ich, warum auch immer, leider von fast keinem Hotelzimmer gemacht.

Am späten Nachmittag fuhren wir dann noch etwas mit dem Auto durch die Umgebung und vor allem zum Walmart um Wasser (32×0,5l) zu kaufen, denn es war mit annähernd 86°F (30°C) ziemlich schwülwarm. Neben Chips Ahoy: Chocolate Chip Cookies wanderte ebenfalls etwas Brot und Wurst in den riesigen Wagen. Brot gibt es in USA wohl nur in der Form von weichem Weißbrot.

Am nächsten Morgen probierten wir das „Continental Breakfast“, welches hier aus einem Bagel mit Marmelade, einer !ganzen! Orange und Kaffee/Orangensaft bestand. Nur kurze Zeit später gingen wir dann in die gegenüberliegende Straße welche bis zur Biscayne Bay mit Blick auf Miami Beach reicht. Auf diesem kurzen Weg begegneten wir echt vielen „Geckos“ die pfeilschnell vor unseren Füßen wegflitzen und einem mit Eichhörnchen vollbesetzten Baum.

Gecko
Eichhörnchen
Biscayne Bay

Nur einen Block weiter lag das Europa Car Wash and Café in der Chevron Tankstelle. Hier sollte es laut Yelp Bewertungen sehr gutes/frisches Frühstück geben. Wir teilten uns dort einen Kakao und beschlossen am darauf folgenden Tag, nach dem Checkout, hier zu frühstücken.

Als nächstes war ein Ausflug zu den „Wynwood Walls“ geplant. Dazu dann mehr im nächsten Beitrag.